Bioimpedanzanalyse
Ihre Waage sagt Ihnen, dass Sie zwei Kilo leichter sind. Sie sagt Ihnen nicht, ob das Fett war oder Muskulatur. Die Bioimpedanzanalyse schon. Gemessen im Liegen, so wie es sich gehört.

Das Prinzip ist erstaunlich simpel. Ein sehr schwacher Strom läuft durch Ihren Körper, so schwach, dass Sie ihn nicht spüren. Muskeln bestehen zu großen Teilen aus Wasser und leiten deshalb gut. Fettgewebe leitet schlecht. Aus dem Widerstand, den Ihr Körper dem Strom entgegensetzt, lässt sich berechnen, wie viel Muskulatur, Fett und Wasser Sie mit sich herumtragen.
Warum mich das interessiert? Weil Ihre Badezimmerwaage nur eine einzige Zahl kennt. Sie meldet zwei Kilo weniger und Sie freuen sich. Ob Sie in Wahrheit einen Liter Wasser verloren haben, ein bisschen Fett und obendrein die Muskulatur, für die Sie acht Wochen geschwitzt haben, verrät sie Ihnen nicht. Genau da fängt der Unterschied zwischen „leichter" und „besser" an.
Der entscheidende Unterschied
Heute bietet gefühlt jedes zweite Studio eine „Bioimpedanzanalyse" an. Sie stellen sich auf eine Waage, greifen zwei Bügel, dreißig Sekunden später kommt ein bunter Zettel mit Ihrem Körperfettanteil heraus, der Trainer nickt bedeutungsvoll dazu, und weil da Zahlen mit Nachkommastellen stehen und das Gerät nach Technik aussieht, glaubt man das Ganze dann auch noch. Sieht nach Wissenschaft aus. Der Haken steckt in der Physik dahinter.
Waage mit Griffen, im Stehen
Messung im Liegen, so arbeite ich
Ihre Werte
Nicht als grobe Schätzung über den BMI, sondern aus Ihrer tatsächlichen Körperzusammensetzung berechnet.
Die Zahl, die beim Abnehmen niemand verlieren will und die trotzdem fast jede Diät zuerst frisst. Wir sehen sofort, ob Ihr Training sie hält.
Das Verhältnis der beiden sagt mehr über Ihren Zustand aus als jede Zahl auf der Waage.
Für mich der spannendste Wert, und der einzige, der direkt gemessen und nicht über eine Formel berechnet wird. Er beschreibt den Zustand Ihrer Zellen und ist in der Ernährungsmedizin ein etablierter Verlaufsparameter.

Sie legen sich entspannt auf eine Matte. Ich klebe vier Elektroden an Hand und Fuß, dann liegen Sie ein paar Minuten einfach da und tun nichts. Die Messung selbst dauert Sekunden.
Danach setzen wir uns zusammen und gehen die Zahlen durch. Im Klartext, nicht als Zahlenfriedhof mit fünfzehn Kurven, bei dem Sie hinterher genauso schlau sind wie vorher. Sie sollen verstehen, was da steht und was wir daraus machen.
Die Bioimpedanzanalyse ist kein Röntgengerät und keine Zauberei. Sie arbeitet mit Formeln, und jede Formel hat eine Toleranz. Wer Ihnen erzählt, er bestimme Ihren Körperfettanteil auf die Nachkommastelle genau, erzählt Ihnen schlicht Quatsch.
Was sie dafür wirklich kann, ist für Sie viel wichtiger: den Verlauf zeigen. Und wenn wir immer im Liegen messen, immer nach derselben Ruhezeit, immer mit denselben Elektrodenpositionen und möglichst zur selben Tageszeit, dann sehen Sie nach acht Wochen eben nicht nur eine Zahl auf der Waage, sondern schwarz auf weiß, ob das Fett weniger geworden ist, ob Ihre Muskulatur gehalten hat und ob das, was wir zwei hier tun, für Ihren Körper tatsächlich funktioniert. Dafür setze ich sie ein. Nicht als Show fürs Verkaufen.
Häufige Fragen
Nein, Sie spüren buchstäblich nichts. Der Strom ist so schwach, dass er weit unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegt. Sie liegen entspannt auf einer Matte, ich klebe vier Elektroden an Hand und Fuß, das war es.
Die Messung selbst ist nach ein paar Sekunden durch. Rechnen Sie mit rund zehn Minuten, den Großteil davon liegen Sie einfach ruhig, damit sich das Körperwasser gleichmäßig verteilt. Danach besprechen wir das Ergebnis in Ruhe.
Am besten kommen Sie nicht direkt vom Sport, aus der Sauna oder von einer üppigen Mahlzeit. Alles, was Ihren Wasserhaushalt kurzfristig durcheinanderbringt, verzerrt die Messung. Ideal ist es, wenn wir jedes Mal unter möglichst gleichen Bedingungen messen, dann ist der Verlauf aussagekräftig.
Einmal am Anfang, damit wir wissen, wo Sie stehen. Danach alle vier bis acht Wochen. Häufiger bringt wenig, weil sich in ein paar Tagen an Ihrer Körperzusammensetzung schlicht nichts Messbares tut. Wer täglich misst, misst vor allem Rauschen.
Bei einem Herzschrittmacher oder anderen implantierten elektronischen Geräten wird nicht gemessen, das ist die klare Grenze. In der Schwangerschaft ist die Aussagekraft eingeschränkt, weil sich der Wasserhaushalt stark verändert. Sprechen Sie mich einfach vorher an, dann klären wir das in einer Minute.
Ihre Waage kennt genau eine Zahl: Ihr Gewicht. Sie kann Ihnen nicht sagen, ob die zwei Kilo weniger aus Fett bestanden, aus Wasser oder aus der Muskulatur, die Sie sich gerade mühsam aufgebaut haben. Genau diese Unterscheidung macht die Bioimpedanzanalyse.
Wir starten in der Regel mit einer Messung, damit das Training nicht auf Vermutungen aufbaut. Sprechen Sie mich im kostenlosen Erstgespräch darauf an, dann klären wir Umfang und Kosten transparent.
Eine Messung am Anfang, und Ihr Training baut nicht mehr auf Vermutungen auf. Sprechen Sie mich im kostenlosen Erstgespräch einfach darauf an.
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